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| In Deir el- Bahari wurden drei Tempel errichtet: der Tempel des Mentuhotep, der Hatschepsut und des Thutmosis III. Davon ist der Tempel der Hatschepsut der berühmteste und meistbesuchte Tempel. |
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Der Tempel der Hatschepsut, der auch den Namen Djeser-djeseru ("der Erhabenste der Erhabensten") trug, liegt äußerst malerisch im Schatten der Klippen von Deir el-Bahari und ist das eindrucksvollste Bauwerk des westlichen Thebens. Er ist das architektonische Meisterwerk des Architekten Senenmut und einzigartig unter den ägyptischen Bauwerken.
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| Senenmut
legte sein Grab ( TT353) unter der ersten Terrasse des Tempels an und wollte im
Schutz seiner Herrin bestattet werden. Er wurde aber nicht hier sondern vermutlich
im Grab TT 71 beigesetzt. Senenmut fügte den Tempel einzigartig in die Landschaft
ein. Die Tempelanlage wurde zunächst nach dem Vorbild des im Süden angrenzenden
Mentuhotep-Tempels konzipiert. Der in 15 Jahren erbaute Tempel erhebt sich in
drei Terrassen, die durch Rampen verbunden sind. Die Absätze des Stufenbaus
sowie Teile der Hauptkapelle wurden aus dem Abhang des Gebirges geschlagen. Über
einen von gewaltigen |
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Durch ein Tor aus Granit betritt man die obere Terrasse, einen von Säulen umgebenen Hof. Links befinden sich die Gedenkkapellen für Hatschepsut und ihren Vater Thutmosis I., rechts eine Kaplle, die dem Sonnenkult des Re-Harachte geweiht war. Geradeaus befindet sich das Hauptheiligtum von Amun , wo während des "Schönen Festes vom Wüstental" die Barke des Gottes auf einem Podest abgestellt wurde. Nach dem Tod der Hatschepsut zerstörte ihr Nachfolger Thutmosis III. ihre Bilder und ließ ihren Namen tilgen und durch seinen oder den seines Vaters ersetzen. Die Statuen wurden nahe dem Tempel der Hatschepsut in Felslöcher rechts und links des Prozessionsweges gestürzt. Unter Echnaton kam es zu weiteren Verwüstungen. Haremhab begann mit der Restaurierung, die unter Ramses II. und Merenptah fortgesetzt wurde. Im 7.Jh. erfuhr der Tempel weitere Veränderungen, als ein koptisches Kloster einzog, dessen Name sich in der Ortsbezeichnung Deir el-Bahari ( "Nördliches Kloster") bis heute erhalten hat. |